|
Sehr lebendig dieser T.O.T.
Im Zeitalter der Abkürzungen macht dieser Wahn auch nicht vorm „Tag der offenen Tür“ Halt.
T.O.T. klingt nicht gerade passend für eine Veranstaltung, die lebendiger kaum sein kann. Doch Tod bedingt Leben, oder umgekehrt und voller Leben präsentierten sich Veranstalter und Mitglieder am letzten Wochenende im Clubhaus des TSC, und das Publikum machte begeistert mit.
Erstaunlich viele Besucher fanden den Weg nach Püsselbüren, vom Kleinkind bis zum Seniorenalter war alles vertreten, und niemand langweilte sich.
Es ist wirklich bemerkenswert, wie vielseitig Tanzsport inzwischen geworden ist und manch älterer Besucher war recht erstaunt darüber. „Früher gab es nur die normale Tanzschule, die sich nicht einmal jeder leisten konnte“, war unter anderem zu vernehmen.
Wie schön, dass es heute ganz anderes ist. Da gab es Samstag zu Beginn „High- School- Musical- Dance“ für Kinder und Jugendliche, Salsa für Kinder und Erwachsene und Lateintraining für jedermann. Darauf folgte die hinreißende Lateinshow des Turnierpaares Valerie Döhring und Sebastian Foppe, die Rollis und Fußis zeigten, was sie bei Angelika und Reinhard Blank gelernt hatten, die jungen Damen der Dance Relation begeisterten mit ihrem Regionalliga- Tanz und nicht zuletzt Disco- Charts zum Mitmachen.
Sonntag ging es weiter mit Zumba, dem neuen Trend aus Amerika, der bereits Millionen in aller Welt begeistert.
Orientalischer Tanz folgte und hier übte sogar ein junger Mann zur Freude der Gäste mit.
Beim Seniorentanz wurde unter anderem ein griechischer Tanz a la Sorbas von Eppie und Hans- Peter Kammers eingeübt, der zunächst auch gut gelang. Doch dieser Tanz hat es in sich, denn „erst fängt er ganz langsam an aber dann.“ wird er immer schneller und die zu Beginn recht leicht wirkenden Tanzschritte waren dann zur Belustigung der Zuschauer schnell vergessen.
„JMD“- Training für interessierte Jugendliche belustigte auf andere Weise, Trainerin Birthe Barkey benutzte nämlich kein Mikro, sondern brüllte ihre Anweisungen fröhlich heraus. Vielleicht ist sie deshalb immer so gut gelaunt.
Die Formation Anima unter Trainerin Bea Heeger und Linda Keller begeisterte mit ihrem Aufstiegstanz und die Flamenco Tänzerinnen durch ihre phantastische Haltung während des Vortanzens.
Alles in allem ein gelungenes Wochenende, durch das Elke Maatz gekonnt und leicht führte, trotz starker Erkältung, und die Mark Stöppeler als „Discjockey“ begleitete.
Doch auch den vielen Helfer sollte gedankt werden, die sich darum kümmerten, dass die Gäste mit Schnittchen, Kaffee, Kuchen und kalten Getränken versorgt wurden.
Mehr Bilder zum Thema in den Fotogalerien und auf www.ivz-online.de

|